Die Pfadfinder
der EFG (Baptisten) - Mosbach
Derzeitige Altersgruppen
1. Wölflinge
Zu ihnen gehören Mädchen und Jungen im Alter von 7
- 10 Jahren.
Treffpunkt ist samstags um 14.00 Uhr vor dem Gemeindehaus.
2. Jungpfadfinder
Zu ihnen gehören Mädchen und Jungen im Alter von 10
- 13 Jahren.
Treffpunkt ist samstags um 14.00 Uhr vor dem Gemeindehaus.
Aus dem Pfadfinderleben ...
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So fing alles einmal an |
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Pfadfinderleben aktuell |
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Grundsätzliches zur Pfadfinderarbeit
Die Geschichte ...
Die Baptistische Pfadfinderschaft entstand 1986.
Am Beginn ihrer Geschichte steht die ältere Jungschar der EFG * Reutlingen –
damals als Fahrtengruppe bekannt – und ihr ausdrücklicher Wunsch, über das
Jungscharalter hinaus zusammenbleiben zu wollen. Gemeinsame Überlegungen mit der
Jungschar der EFG Stuttgart-Zuffenhausen führten im Februar 1986 zu der
Entscheidung, die Baptistische Pfadfinderschaft zu gründen. Beschränkte sich die
Pfadfinderarbeit zunächst auf das Alter ab 14 Jahre, so entstanden bald auch
Kleingruppen für die anderen Altersstufen, weil klar wurde, dass nur die
Pfadfindererziehung „von Anfang an“ wirklich Sinn macht. Die Suche nach
pfadfinderischen Traditionen ließ ein Stück baptistischer Geschichte
wiederentdecken: Von 1932 an gab
es eine Baptistische Pfadfinderschaft, die ihre Wurzeln teilweise im
Baptistischen Jugendbund (BJB), aber auch in der Arbeit des CVJM hatte. Nach
starkem Wachstum mussten die Pfadfinder 1934 ihren Bund selbst auflösen, um die
„kooperative Eingliederung“, also die per Reichsgesetz angeordneteÜberführung
der Pfadfinder in die HJ zu verhindern. Dennoch wurde die Arbeit heimlich so
lange weiter geführt, bis der Krieg ein vorläufiges Ende setzte. Ab 1948
entstanden an verschiedenen Orten wieder baptistische Pfadfindergruppen, die
sich 1958 zur Ringgemeinschaft freikirchlicher Pfadfinder (RFP) innerhalb der
Christlichen Pfadfinderschaft (CP) zusammenschlossen. In dieser Zeit nahm die
RFP an vielen internationalen Lagern in Europa teil. Parallel dazu wurde ab 1953
vom Gemeindejugendwerk Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden eine „Jungmannenarbeit“
aufgebaut. Bestrebungen von außen, die Pfadfinder in diese Arbeit einzugliedern,
führten ab 1962 zur Zersplitterung und Ende der 60er Jahre schließlich zur
Auflösung der Ringgemeinschaft. In den Folgejahren gab es in Deutschland keine
baptistische Pfadfinderarbeit, wohl aber z.B. in Dänemark, Norwegen und Schweden
– Ländern, in denen diese Form der Gemeindejugendarbeit traditionsgemäß stark
verbreitet ist und zu denen von Seiten der ehemaligen BPS intensive Kontakte
bestanden. Diese Kontakte
wurden wiederbelebt, als im Sommer 1987 auf Einladung der norwegischen
baptistischen Pfadfinder 15 BPSler am „Nordisk Baptistspeiderleir“ auf der Insel
Tromøy in Norwegen teilnahmen, zusammen mit 1500 anderen baptistischen
Pfadfindern aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland. Dort entstand auch
guter und fruchtbarer Kontakt zu baptistischen Pfadfindergruppen in Schweden und
Dänemark, der in der Folgezeit zu gemeinsamen Lagern in Deutschland und
Skandinavien führte. Heute ist die
Baptistische Pfadfinderschaft als Projektgruppe im Gemeindejugendwerk des Bundes
Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. vertreten;
außerdem ist sie auch der Pfadfinderverband des Bundes Freier evangelischer
Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Auch in anderen freikirchlichen Gemeinden
außerhalb dieser Gemeindebünde ist die BPS Träger der Pfadfinderarbeit.
Derzeit gibt es ca. 1000 Baptistische Pfadfinder in
30 Stämmen, verteilt in 8 Bundesländern. *) EFG =
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Zur Konzeption (Auszüge) ...
1.
Verpflichtung gegenüber Gott. Als BPS
bekennen wir die Offenbarung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus, der durch die
Heilige Schrift bezeugt ist. Wir glauben, dass der Heilige Geist uns im
täglichen Leben führen und leiten will. Das heißt, dass das Kennenlernen des
Evangeliums durch die Arbeit mit der Bibel nicht auf einer
sachlich-theoretischen Ebene stehenbleiben darf, sondern zu einer persönlichen
Gottesbeziehung herausfordern soll. 2.
Verpflichtung gegenüber anderen. Als Christen
und Pfadfinder haben wir die Aufgabe, für unsere Mitmenschen da zu sein und uns
jederzeit für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung
einzusetzen. Die politische Meinungsbildung soll dabei nicht einseitig
beeinflusst, sondern parteipolitisch neutral ermöglicht werden. 3.
Verpflichtung gegenüber sich selbst. Da ich von Gott
geliebt und angenommen bin, kann ich auch mich selbst annehmen. Aus dieser
Haltung heraus kann ich an mir arbeiten und Verantwortung für die positive
Entwicklung meiner Persönlichkeit tragen; Gott will mir bei diesem Prozess
helfen. Die allgemein
üblichen Erziehungsziele der Pfadfinderbewegung gelten auch bei uns: Die BPS
will zur Entwicklung der körperlichen, sozialen, geistigen und geistlichen
Fähigkeiten junger Menschen beitragen. Sie soll ihnen helfen, ihre Gaben zu
entdecken und zu entwickeln, damit sie sich als reife Persönlichkeiten und
verantwortungsbewusste Bürger in ihrem sozialen Umfeld – Gruppe, Gemeinde,
Elternhaus, Freundeskreis, Schule, Staat – einsetzen können.
Pfadfinderversprechen Durch das
Ablegen des Versprechens erklärt sich der Pfadfinder mit den Grundsätzen und
Zielen der BPS einverstanden und ist bereit, eine verbindliche Mitgliedschaft
einzugehen und in seiner Sippe mitzuarbeiten. „Learning by
doing“ Das Lernen
geschieht nicht nur durch theoretische Unterweisung, sondern in erster Linie
durch praktische Erfahrung. Sippensystem Durch die
Unterteilung des Stammes in Kleingruppen hat der Sippenführer eine größere
Möglichkeit, auf Einzelne einzugehen. Ebenso wie die Pfadfinder sind auch die
Führer selbst Lernende, die mit ihrer Aufgabe wachsen. Durch die Methode der
Kleingruppen wird die Entwicklung des Einzelnen zur Selbstständigkeit, zum
Verantwortungsbewusstsein und zur Zuverlässigkeit gefördert. Aktivitäten Zur
Verwirklichung dieser Ziele dient ein vielfältiges Programm interessanter
Aktivitäten, wie zum Beispiel handwerkliche Tätigkeiten, lebensnahe christliche
Verkündigung, praxisorientiertes Arbeiten mit der Bibel, Spiel und Sport,
Orientierung und Natur, soziales Engagement. Das einfache Leben auf Fahrt und
Lager soll zu sinnvoller Freizeitgestaltung ermutigen und von einer
Konsumhaltung wegführen. In der Sippe kann sich jeder mit seinen individuellen
Gaben und Fähigkeiten beteiligen und so in der Gemeinschaft soziales Verhalten
üben. Auch Projekte, z.B. Aktionen zur Unterstützung Hilfsbedürftiger, und die
tägliche „Gute Tat“ dienen diesem Ziel. Der Pfadfinder
richtet sein Leben aus nach seinem Herrn Jesus Christus. 1. Der Pfadfinder
spricht die Wahrheit – auf sein Wort kann man sich fest verlassen. Weitere
ausführliche Informationen gibt es unter http://pfadis.gjw-bawue.de/download/Konzeption.pdf
Auch die Begegnungen mit den Altpfadfindern der BPS wurden zu einer wichtigen
Quelle und Hilfe.
Die drei
Pfadfinder-Grundsätze
Der Erziehungsauftrag
Die Methodik
Das Pfadfindergesetz der BPS
2. Der Pfadfinder ist treu – er hält zu unserem Herrn Jesus Christus und zu
seinen Freunden.
3. Der Pfadfinder ist hilfsbereit – er ist stets bemüht, andere zu verstehen und
tritt Unrecht entgegen.
4. Der Pfadfinder ist freundlich gegenüber allen Menschen – gleich welcher
Nationalität, Rasse oder Überzeugung sie angehören;
er ist Freund aller Pfadfinder auf der ganzen Welt.
5. Der Pfadfinder ist höflich und zuvorkommend – er weiß sich zu beherrschen und
ist zum Teilen bereit.
6. Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere – er ist sich der Verantwortung für
Gottes Schöpfung bewusst.
7. Der Pfadfinder ist gehorsam – das schließt Kritikfähigkeit und
verantwortliches Handeln mit ein.
8. Der Pfadfinder weicht Schwierigkeiten nicht aus – er packt sie unverzagt an.
9. Der Pfadfinder ist genügsam – er freut sich an dem, was er hat.
10. Der Pfadfinder hält sich rein in Gedanken, Worten und Taten – er weiß
maßvoll umzugehen mit allem, was seinem Körper oder Geist schadet.