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kommende Gottesdienste

08 Dez 2019
10:00 - Gottesdienst und Abendmahl

HimmelIn einer Geschichte wird berichtet, dass jemand zu einem weisen Mann ging und ihm sagte: Ich will Gott sehen. 

Der weise Mann antwortete: „Geh hinaus und schau in die grelle Mittagssonne und komme wieder und sage mir, was du gesehen hast“.

Der Mann befolgte den Rat, ging hinaus und schaute in die Sonne. Aber trotz aller Anstrengung konnte er nichts erkennen, weil die Sonne ihn zu sehr blendete.

Daraufhin ging er zurück zu dem Weisen und berichtete ihm, dass er nichts in der Sonne erkennen konnte, weil sie seine Augen zu sehr geblendet hatte.

Da antwortete der weise Mann: Wenn du es nicht geschafft hast, zu erkennen was in der Sonne ist, die doch nur eine Schöpfung Gottes ist, wie willst du dann Gott, den Schöpfer sehen?

Obwohl dies nur eine Geschichte ist, verdeutlicht sie doch das Verlangen und das Bemühen des Menschen, Gott zu sehen. 

Haben Sie dieses Verlangen auch? Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob man Gott sehen kann oder ob er überhaupt sichtbar ist? 

Diese Frage hat schon viele Menschen umgetrieben und sie bleibt in vielen Religionen unbeantwortet. 2 Beispiele:

Im Islam werden meines Wissens zwei verschiedene Meinungen vertreten:

  • Die einen glauben, dass man Gott nicht sehen kann.
  • Die anderen glauben dagegen, dass man Gott sehen kann.

Das Problem besteht im Islam darin, dass Muslime nichts wissen können über Gottes Wesen. Gott ist mit nichts vergleichbar und kann daher auch nicht sichtbar sein.

Im Judentum scheint die Sache einfacher. Gott wird mit seiner Schöpfung verglichen, damit die Juden über Gottes Wesen nachdenken können. Obwohl die Juden die hebräische Bibel haben, die Gott sehr schön beschreibt, wird darin auch gesagt, dass kein Mensch Gott jemals gesehen hat. 

Vielleicht haben sie jetzt den Eindruck, dass man Gott wirklich nicht sehen kann.

Aber ich habe für sie eine gute Nachricht. In der Bibel, im Evangelium nach Johannes, wird uns folgendes berichtet: 

„Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine, der selbst Gott ist und mit dem Vater in engster Gemeinschaft steht, hat uns gesagt und gezeigt, wer Gott ist“.

Dieser Vers zeigt deutlich, dass kein Mensch Gott je gesehen hat. Aber es gab einen, der uns genau gezeigt hat, wer und wie dieser Gott ist. Dieser eine, von dem hier die Rede ist, ist Jesus Christus.

Was für ein Vorrecht hat ein Christ aufgrund dieser Botschaft. Uns wird berichtet, dass Jesus Christus, als das ewige Wort Gottes zur Welt kam - geboren von der Jungfrau Maria. Er wurde Mensch, lebte unter den Menschen und machte es möglich, Gott zu sehen. In seinem Reden und Handeln wandte sich Gott selbst den Menschen zu.

Diese Antwort, die nicht im Islam und nicht im Judentum zu finden ist, hat Gott uns in seinem Wort, der Bibel, gegeben. Er offenbarte sich uns und hat uns in Jesus Christus sein göttliches Wesen gezeigt, sodass wir Gott sehen können. 

Lieber Leser, wenn Sie den Wunsch haben, diesen Gott kennen zu lernen, zu sehen und zu erkennen, dann erlaube ich mir, Sie auf die Bibel hinzuweisen. Lesen Sie in der Bibel über diesen Gott, der sich selbst durch Jesus Christus offenbart hat.

Nur durch Jesus Christus können wir Gott schauen.

Sarmad Aziz