Gemeinderefrent der Baptisten (EFG)  Mosbach.

Bild Familie Sarmad Aziz 660x260 beschnitten am 04.10.18Ich bin 31 Jahre alt, glücklich verheiratet mit Inas und habe 2 Kinder. Seit 2016 darf ich Gott und seiner lebendigen Gemeinde in Mosbach dienen.

Nach meinem Hauptschulabschluss habe ich zunächst meine Ausbildung als Bäcker abgeschlossen. Meine theologische Ausbildung absolvierte ich in der Bibelschule Brake. Dort habe ich mit dem Bachelor der Theologie abgeschlossen. Danach habe ich ein paar Jahre in der bayrischen Milchindustrie gearbeitet, bevor ich dann in den Dienst der EFG Mosbach berufen wurde.

An meinem Namen erkennt man, dass es sich um einen fremden Namen handelt.  Mein Vorname Sarmad ist arabisch (iksotisch) und bedeutet "Ewigkeit". Die Frage nach der Ewigkeit spielt bei mir auch als Christ und Referent der Baptisten-Gemeinde eine große und wichtige Rolle.
Diese Frage treibt viele Menschen um, macht sie auf die Suche. Sie arbeiten hart daran, die "Ewigkeit" zu erlangen. Als Christ, der von ganzem Herzen an JESUS CHRISTUS glaubt, bin ich  überzeugt und sicher, dass ich die Ewigkeit erlangt habe durch meinen Glauben und mein Vertrauen zu JESUS CHRISTUS. Er allein kann das ewige Leben schenken.
Die Gemeinde ist dabei sehr wichtig für mich! Ein Christ ohne Gemeinde ist für mich wie ein Mann ohne Heimat. Die Gemeinde ist Heimat und Familie. In der Gemeinde haben wir Gemeinschaft miteinander durch den Heiligen Geist, der uns eins macht. In der Gemeinde haben wir einen verbindlichen Maßstab für unser Leben, die Bibel und einen König und Vater, der im Himmel ist.

Mehr über meine Geschichte und wie JESUS CHRISTUS mein Leben verändert und mir ewiges Leben geschenkt hat, ist im Folgenden zu lesen:

Viele irakische Christen mussten unter Saddam Hussein ihre Heimat verlassen. Die Flucht war für viele Weg und Chance in ein neues Leben. Meine Eltern, Geschwister und ich waren auch betroffen. 1995, ich war gerade 7 Jahre alt, fing unsere Flucht an. Zuerst kamen wir nach Jordanien, es folgten die Türkei, dann Griechenland. Noch als Jugendlicher war ich ohne Schule, ohne Beruf und ohne Heimat.. Ich fühlte mich am Ende, hatte nichts und war nichts, ein Mann ohne Hoffnung und Heimat"!.

In dieser Zeit gab es eine Wende in meinem Leben. Ich verwandelte mich von einem, der ein besseres Leben sucht zu einem, der nach Gott sucht und nach oben schaut, Richtung Himmel. Ich kam zum Glauben an Jesus Christus und habe mich zu Gott bekehrt, bzw. er hat mich gefunden. Schon bei meinem ersten Besuch einer Freien Evangelischen Gemeinde in Griechenland hat es angefangen, dass Gottes Wort mein Herz veränderte. Gott ist mein besseres und wahres Leben geworden und mein Zufluchtsort. "Gut ist der HERR. Er ist ein Zufluchtsort am Tag der Bedrängnis; und er kennt die, die sich bei ihm bergen. Nah 1,7"
Ich habe Gott erfahren in mein Leben. Vorher hatte ich nichts. Weder Heimat, noch Schule, Beruf oder Geld. Aber als ich zum Glauben kam, habe ich plötzlich einen großen Frieden und große Freude verspürt. Der Himmel und die Gemeinde sind meine Heimat geworden. Menschlich gesehen ist das kaum möglich, Freude und Frieden im Herzen zu haben, ohne dass sich die schlimme Situation verändert. Aber ich habe das erlebt. Meine Situation war schlecht, aber Gott ist in mein Leben gekommen und ich hatte Frieden in mir. Ich war so glücklich, als ob ich der reichste Mensch auf Erden wäre.

Im Jahr 2001 kam ich mit meiner Familie als Flüchtling nach Deutschland. Jetzt konnte ich endlich eine Schule besuchen und einen Beruf erlernen. Die Ausbildung in Brake folgte. Jetzt lebe ich mit dem Ziel dem HERRN JESUS CHRISTUS zu dienen und seinen Namen zu verkündigen unter allen Menschen.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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